Jobs im Ausland, informieren und bewerben
Stellenticker, jetzt eintragen, immer aktuell informiert

als Pferdeaupair ins Ausland

Jetzt bewerben für Pferdeaupair im Ausland !




auf auslandserfahrungen.de


Wörterbuch Deutsch-Englisch alles über Pferde


Newsletter abonnieren
Reiseberichte/ Infos
Newsletterarchiv
Erfahrungsberichte privat
»Nützliche Infos
»Kontakt
»Werden Sie Linkpartner
»Bannerwerbung für 1 Euro
»Affiliate
»Ihr Erfahrungsbericht
»Partnerlinks
Krankenversicherung für Auslandsaufenthalte

günstige Auslandskrankenversicherungen für Schüler und Praktikanten

» Kosten kalkulieren

 

Programm Pferd


Hier veröffentlichen wir Erfahrungsberichte von erfolgreichen Bewerbern unserer Auslandsprogramme


per email vom 03.08.2007

Sylwia Dobrzynska, Programm Pferd, seit Juli 2007 in Kentucky/ USA

Sylwia Dobrzynska studiert Pferdewissenschaften in Wien/ Österreich

Hallo!

Hatte schon längst Absicht, ein kurzes Bericht zu schreiben, bin aber nie dazu gekommen- die Zeit vergeht wahnsinnig schnell hier...Bin gut angekommen, etwas weniger Glück hatte mein Gepäck, das erst nach 3 Tagen zugeschickt wurde;

Die Leute an der Farm sind ganz nett und freundlich- wir verstehen uns sehr gut-ganz viele Mexikaner da also hilfreich wenn man Spanisch kann...

Die KEMI-Gruppe sehe ich einmal pro Woche- nur am Anfang haben wir uns täglich getroffen um verschiedene Farmen, Kliniken, Rennbahnen usw zu besichtigen was auch ganz spannend war. Wir sind jetzt 24 Leute- ein Mann, der auch auf Margaux Farm arbeiten sollte ist ganz am Anfang ganz höflich zurück nach Hause geschickt worden- Gott sei Dank da er weder mental noch körperlich für dieses Program geeignet war.

Ich arbeite 6 Tage pro Woche, 8St am Tag und es macht wirklich Spass. Anfangs war ich bei Stuten und Fohlen, jetzt die ganze Zeit yearlings, alles dreht sich natürlich rund um das September Big Sale in Keenland wo wir 22 Pferde verkaufen sollen. Wir füttern, geben die Medikamente, checken die Temperatur, bürsten, baden, helfen dem Tierarzt, führen in der Hand, usw. Die Distancen zwischen Ställen sind eher groß, wie eigentlich alles in US, also wir fahren mit dem Golf-Wagen von einem zu anderen.

Wohne in einem netten Haus zusammen mit einem anderen Mädchen- jede von uns hat eigenes Zimmer und Badezimmer, dazu-das Haus verfügt sowohl über Internet (WiFi) als auch über die ganze Ausrüstung wie Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine, Klimaanlage usw also alles was das Leben einfacher macht;).

Da die öffentlichen Verkehrsmittel in USA eher keine Rede wert sind und man ohne eigenen Wagen nicht besonders viel unternehmen kann habe ich mir auch diesen besorgt;)

AAA die Pferde sind überall, aber wirklich überall. Habe die Bilder von denen sogar im McDonalds gesehen...

Die Kurse dauern ca.2 St und finden meistens am Dienstag an der University of Kentucky statt. Manchmal wenn es nötig ist, treffen wir uns woanders z.B letztes mal haben wir Thema; yearlings conformation und da haben wir uns an einer Farm getrofen.

Dabei werden verschiedene Leute aus verschiedensten Bereichen der Pferde-Industrie eingeladen- bei unseren ersten Vorlesungen war das Juddmonte Farms Controller, danach Radiomoderator (Horse Racing Radio Network).

Wir sind verpflichtet, ingesamt 5 schriftliche Arbeiten zu erstellen (min. 3 Seiten und 3 schriftliche Quellen, min. 1 Person interviewed. Die Termine der Abgabe sind am Anfang vorgegeben und man kann zwischen ein Paar Themen wählen.

Leider muss man auch eine mündliche Präsentation machen (nicht wirklich mein cup of tea)- das machen wir aber zu dritt und erst im September oder October.

Dazu kommt noch persönliches Portfolio, das man führen muss und wo man alle möglichen Notizen, Bilder,Visitenkarten, Broschüre usw. sammelt- das wird dann am Ende auch beurteilt.

Wenn man Glück hat, dann kommt man auf so eine Farm wie meine, wo man am Wochenende mit Farm Managerin in die Stadt fortgehen kann, wo der Besitzer der Meinung ist: you work with us, not for us , und wo eigentlich jede Woche gegrillt wird;)

lG

Sylwia


per email vom 14.01.2010

Michaela Schulz, Programm Pferd, seit Juli 2009 in Kentucky/ USA

Frau Schulz hat sich direkt nach ihrem Studium der Pferdewissenschaften erfolgreich für ein bezahltes Praktikum in der Vollblutzucht in Kentucky/USA beworben, um hier mehr praktische Erfahrungen im Bereich der Pferdezucht zu sammeln. Ihr Praktikum hat sie so gut absolviert, daß Sie nun über eine Visumverlängerung einen Arbeitsvertrag als Yearlingsmanager bekommen hat.

--------------

Michaela Schulz

Michaela Schulz

Eher durch Zufall bin ich auf auslandserfahrungen.de gestoßen. Angetrieben durch eine Art Fernweh habe ich mich im Internet auf die Suche nach Möglichkeiten von Auslandsaufenthalten gemacht – mit dem Ziel Amerika und wenn möglich natürlich im „pferdischen“ Arbeitsbereich. Kurz und gut – ich fand die Homepage, trat in Kontakt mit Sebastian Mittelbach und so kam alles (reibungslos) ins Rollen.

Am 10. Juli ’09 saß ich mit gepackten Koffern im Flugzeug. Nach einem nahezu 24h Reisetag wurde ich von meiner zukünftigen Farmmanagerin am Flughafen empfangen. Der erste Schritt durch die Tür in die Weite von Kentucky war ein regelrechter Schock: es war, als wäre ich gegen eine Wand gelaufen – eine unwahrscheinliche Wärme und eine ebenso extreme Luftfeuchtigkeit erwarteten mich außerhalb des klimatisierten Flughafens.

Zusammen mit 3 weiteren Mädels (eine Angestellte und 2 KEMI-Teilnehmerinnen) wohne ich in einem Haus auf der Farm. Hier gibt es alles, was man zum Leben braucht: Waschmaschine, Trockner, Internet und nicht zu unterschätzen: eine Klimaanlage. Die Farm ist ziemlich groß und in verschiedene Divisionen aufgeteilt – ich gehöre ab sofort der Jährlings-Division an. Alles befindet sich mitten in den Vorbereitungen für die Keeneland September Auktion, zu der über 30 unserer Jährlinge gehen sollen. Schon bald wurde mein Aufgabengebiet immer umfangreicher. Neben den grundsätzlichen Arbeiten wie Füttern, Misten, Medikamente, Bandagen etc. wurde ich auch zum Handpferdereiten eingeteilt, wobei mir die Junghengste zugeteilt wurden – was sich zeitweise doch als sehr interessant herausstellte.

Hier auch ein großes Dankeschön an den Chef der Farm, mit dem man herrlich über alle möglichen Themen diskutieren kann und der uns auch mit Extraaufgaben betraute, die eigentlich nicht in den Aufgabenbereich eines Interns gehörten.

Der „theoretische“ Teil wurde mit einer fünftägigen sogenannten Orientierungswoche begonnen. Mit einem Kentucky-Tours-Bus ging es von einer Station zur nächsten, von denen soviele wie möglich in den wenigen Tagen eingeplant waren. Unter anderem besuchten wir verschiedene Farmen, Kliniken und Rennbahnen, die Keeneland Bibliothek – eine Bibliothek nur rund ums Vollblutpferd und Pferderennen und einige Stationen mehr.

Nach dieser Woche trafen sich alle KEMIs jeden Dienstag an der Universität von Kentucky zur wöchentlichen Lektion – die sich, wie das an jeder Uni der Fall ist, mal als mehr und auch mal als weniger interessant herausstellte. Natürlich begnügt sich das Programm nicht mit unserem bloßen Aufenthalt an der Uni. In regelmäßigen Abständen mussten Aufsätze zu verschiedenen Themenbereichen geschrieben werden, die gleich zu Beginn mit Abgabedatum bekannt gegeben wurden. Die Ermahnung, möglichst rechtzeitig mit dem Schreiben zu beginnen – was mir auch von einer mittlerweile guten Freundin, die an diesem Programm vor einigen Jahren teilgenommen hat, ans Herz gelegt worden ist, blieben relativ fruchtlos. So sehr wir uns alle auch bemühten, irgendwie gab es einfach nie die Zeit... Und so kam es eine Nacht vor Abgabefrist regelmäßig zu Überstunden am Laptop. Über den gesamten Zeitraum des Programms mussten wir ebenfalls ein Portfolio anfertigen, das mit in die Bewertung einging.

Interessant und mit sehr gutem Essen fand einmal im Monat das Kentucky Thoroughbred Farm Managers Meeting statt, zu dem wir als KEMIs immer eingeladen waren.

Alles in allem muss ich sagen, dass diese Zeit hier in Kentucky ein sehr interessanter Abschnitt war (und noch immer ist, da ich einen Job als Yearlings Manager angeboten bekommen habe), die ich auf gar keinen Fall missen wollen würde.

Michalea Schulz, Kentucky, Januar 2010

mehr zum Programm Pferd in Kentucky