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Polarstern Expedition 23.


      Polarstern wieder in Bremerhaven


      Bildaufnahme: auslandserfahrungen.de am 10.05.2007


      Route der 23. Expediton von Polarstern

      Bildquelle: www.awi.de

      Am 04. Mai 2007 kehrte die Polarstern von ihrer 23. Antarktisexpedition wieder nach Bremerhaven zurück.

      An dieser Expedition waren insgesamt 450 Wissenschaftler aus 24 Ländern beteiligt.

      Umfangreiche Untersuchungen fanden u.a. im Weddellmeer, in der Lazarewsee, Scottsee, Amundsensee, Drake Passage und in der Pryzd-Bucht statt.

      Die Pryzd-Bucht liegt in der östlichen Antarktis (siehe Abbildung oben) und dieser Punkt stellte ein Novum der bisherigen Antarktisexpeditionen der Polarstern dar.

      Im Mittelpunkt dieser 23. Expedition stand die Auswirkungen der globalen Erderwärmung auf die Fauna und Flora in antarktischen Gewässern.

      Beteiligte Institute waren das Max-Planck Institut, das Naturkundemuseum Senckenberg und das Forschungs-/ Technologiezentrum Westküste. Die Bundesforschungsanstalt für Fischerei war mit Wissenschaftlern vertreten, die für die Erfassung der Fischbestände verantwortlich waren.

      Umfangreiche Messungen sollen den Verlauf früherer Meeresströmungen erkennbar machen und den Einfluss auf die Klimaentwicklung in der Erdgeschichte darstellen. Bekannt ist, daß die Antarktis eine wichtige Rolle zur Regualtion des Erdklimas darstellt und auf Veränderungen im Klima am empfindlichsten und am schnellsten reagiert. So wurde eine Bestandsaufnahme arktischer Fischbestände durchgeführt und neue Techniken zur Beobachtung von Walen erprobt. Das Abschmelzen der Schelfeisflächen ermöglicht bisher einzigartige Bilder von dort lebenden Organismen. Dabei wurde z.B. festgestellt, daß viele Tierarten die neu entstehenden Lebensräume schnell erschließen, so konnte eine größere Zahl von Zwerg- und Schnabelwälen in Regionen beobachtet werden, die erst innerhalb der letzten 12 Jahre durch schmelzendes Schelfeis infolge der Erderwärmung eisfrei wurden. In zahlreichen Helikopterflügen konnten die Wale auch ausgezählt werden.

      Mit Hilfe des ROV (Remotely Operated Vehicle), einem ferngesteuerten Unterseebot ausgerüstet mit Video und Fotokamera gelangen zahlreiche Aufnahmen bisher unentdeckter Arten.

      Linkempfehlungen:

      http://www.awi.de/de/aktuelles_und_presse

      /pressemitteilungen/detail/item/forschungseisbrecher_polarstern_von_ueberwinterung

      _in_der_antarktis/