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Jetlag


      Jetlag

      Bild: Dr.Frick/ Kassel

      Als Jetlag bezeichnet man die körperlichen Beschwerden, die nach Flügen über mehrere Zeitzonen auftreten. Der Begriff "Lag" kommt aus dem Englischen und bedeutet Zeitunterschied, Rückstand, Verzögerung.

      Der Mensch hat einen inneren Zeitgeber, die innere Uhr, die unabhängig von äußeren Signalen funktioniert, jedoch unbewußt von äußeren Signalen (Uhrzeit) immer wieder leicht korrigiert wird. Der wichtigste Faktor für die innere Uhr ist das Licht, bzw. der Wechsel von Tag und Nacht. Bei schwächerem Licht bzw. dem Dunkelwerden beginnt die Zirbeldrüse im Gehirn das Hormon Melatonin zu produzieren, verantwortlich für Müdigkeit und Einschlafen.

      Tritt man am späteren Nachmittag z.B. einen Flug nach New York an, landet man nach ca. 8 h am späteren Nachmittag Ortszeit in New York. Die innere Uhr signalisiert aber bereits dem Gehirn, Melatonin auszuschütten, man wird müde. Doch zunächst merkt man die Müdigkeit nicht, man ist durch die Reise und etwas Aufregung munter.

      Geht man am Ankunftstag abends ins New York ins Bett, ist man tatsächlich todmüde, da in Deutschland bereits die Nacht fast um ist. Jetzt merkt man an sich Symptome wie nach einer durchwachten Nacht. Erleichtert schläft man aber gut ein. Etwa 4 Stunden später wacht man auf und ist hellwach. Es ist aber in New York erst 3 Uhr nachts, in Deutschland aber schon früher Vormittag.

      Man fühlt sich abgeschlagen, ist aber unfähig, wieder einzuschlafen. Den Tag über begleitet einen ständige Müdigkeit, am früheren Nachmittag schreit alles nach Schlaf. Zur schnelleren Überwindung der Symptome sollte man sich gnadenlos der neuen Zeit anpassen, die Müdigkeit bzw. das Muntersein der Nacht versuchen zu ignorieren und sich zeitangepasst verhalten.

      Man sagt, daß pro Stunde Zeitverschiebung ein Tag zur Umstellung und zum verschwinden der Symptome benötigt wird. Das ist ein guter Richtwert, der unsere Erfahrungen bestätigt. Je öfter man sich innerhalb eines Jahres in anderen Zeitzonen aufhält, desto kürzer dauert der Jetlag.

      Man kann die Symptome mildern, wenn man zu Hause bereits den Körper an die kommende Zeitumstellung gewöhnt. Etwa 14 Tage vor Abreise beginnt man abends immer später ins Bett zu gehen (bei einer Reise nach Westen!).

      Eine weitere wichtige Maßnahme in der neuen Zeitzone stellt auch das Essverhalten dar. Bemühen Sie sich, dann die großen Mahlzeiten einzunehmen, wenn auch in der neuen Zeitzone Zeit fürs Essen ist. Denn auch der Hunger richtet sich noch nach der alten Zeitzone. Essen und die Symptome des Jetlags hängen eng zusammen. Überhaupt passen Sie sich nicht langsam an die neue Zeit an, sondern setzen sich gnadenlos der neuen Zeit aus. Stellen Sie schon bereits während des Fluges die Zeit Ihrer Uhr um, betrachten Sie nicht irritiert die Bildschirme im Flugzeug, die ständig Zeit am Abflugsort und Ankunftsort vergleichen und behaupten Ihrem Hirn immer gegenüber, es "ist alles in Ordnung, keine Veränderung !" Ihre Psyche wird Ihnen helfen. Überwinden Sie Ihre grausame Müdigkeit am Tag, das Wachsein in der Nacht und den Heißhunger am frühen Morgen. Je härter sie sich gegenüber sind, desto schneller haben Sie den Jetlag überwunden und können unbeschwert Ihr Zielland erkunden.

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